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Hinaus ins Blaue

Dänemarks Wetter ist nie leicht vorherzusagen. Aber eines ist sicher – wir haben einige wunderschöne Naturgebiete, in die man den Essenskorb und eine Decke mitnehmen kann, um sich mal richtig zu entspannen.

Das Leben auf dem alten Heideland ist von vielen Mythen umwoben. Vieles davon ist Unsinn, aber ganz sicher ist, dass sich die Gegend über die meiste Zeit flach und ohne größere Bewaldung darbot.
Die Kommune Billund beheimatet nicht weniger als 14 Aufforstungen. Von der kleinsten mit ca. 30 Hektar bis zur größten Plantage mit ca. 820 Hektar sind deren Größen sehr unterschiedlich.
Die meisten Aufforstungen wurden zwischen 1890 und 1900 angelegt. Viele der Arbeiten wurden von reichen kopenhagener Kaufleuten bezahlt, die in diesen eine Art nationaler Pflicht sahen. Oft hatte man dabei mit sehr sandigen Böden zu tun. Heute bilden die Aufforstungen große grüne Inseln verteilt über die ganze Kommune.

Grene Sande ist, wie der Name andeutet, ein Stück Heide mitten in jütländischem Humusboden. Das hört sich vielleicht etwas trocken an, aber nach einer Wanderung im Gebiet überkommt einem das Gefühl, dass die viele frische Luft und Bewegung gut getan haben. Genieße die unverfälschte Natur, zum Beispiel eine der wenigen Binnenlanddünen Dänemarks, wo man unter anderem eine reichhaltige Vogelwelt, massenhaft wilde Beeren und den Grene Å vorfindet.


Die Frederikshåb Plantage beheimatet ein außergewöhnliches Naturphänomen, die Syvårssøerne (Sieben-Jahre-Seen). Gelegentlich befindet sich hier ein großer See, zu anderen Zeitpunkten ist das Wasser verschwunden und man kann am Seeboden wandern. In der Aufforstung finden sich große Binnenlanddünen und ein ganz eigenartiges Gebiet mit ca. 175 Steinstapeln, die 5000 Jahre alt sind.




Die Sønder Omme Plantage ist die größte der Gegend. Auf ihren 821 ha finden sich mehr als 15 Baumarten.

1997 wurde ein russischer Künstler nach Egtved eingeladen, um eine alte Ulme auszuschmücken. Daraus wurde der Abenteuerbaum, der 34 Figuren aus Hans Christian Andersens Geschichten zeigt. Ein nettes und etwas anderes Naturerlebnis.

Die Randbøl Hede, südwestlich von Randbøl, ist eine der wenigen übrig gebliebenen Heidelandschaften und mit ihren 750 Hektar auch Dänemarks größte landein gelegene Heide.
Dienstag, Februar 19 2008
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